Bestattungsformen

In Österreich gibt es eine Reihe an Möglichkeiten, eine Bestattung individuell durchzuführen. Gibt es keine Verfügung durch den Verstorbenen oder die Verstorbene, obliegt die Entscheidung über die Bestattungsform demjenigen, der die Bestattung in Auftrag gibt.

Wir bieten unseren Kunden alle Varianten an, da die Trauerfeier so individuell ist wie die Trauer selbst.

Gerne informieren wir Sie in einem persönlichen Gespräch näher über die verschiedenen Bestattungsformen. Kontaktieren Sie uns dazu telefonisch unter +43 2252 52602-0, senden Sie uns eine Mail an office@bestattung-grabenhofer.at oder benützen Sie unser Kontaktformular.

Sarg mit Blumengesteck, Foto: Adobe Stock, Mary Stark

Erde

Die Erdbestattung ist die mit religiösen oder weltanschaulichen Gebräuchen verbundene Übergabe des menschlichen Leichnams an die Erde, wobei in der christlich geprägten Welt die Verwendung eines Sarges vorgeschrieben ist.

Rechtsträger eines Friedhofes kann eine Gemeinde, eine Kirche oder eine Religionsgemeinschaft sein, die für ihren Friedhof eine Friedhofsordnung zu erlassen hat. In dieser Friedhofsordnung sind unter anderem die Art und die Beschaffenheit der Grabstellen festgelegt.

Die Bestattung kann in verschiedenen Grabstellen stattfinden: Einzelgräber, Familiengräber oder Grüfte. Die Ruhefristen, die Errichtung und Erhaltung der Grabstätten sind ebenfalls in der Friedhofsordnung geregelt.

anthratzitfarbene Urne mit Marienfigur davor, Foto: Adobe Stock, tunedin

Feuer

Die Feuerbestattung ist die mit religiösen oder weltanschaulichen Gebräuchen verbundene Übergabe des menschlichen Leichnams an das Feuer. Ein Verstorbener darf nur in einer behördlich genehmigten Feuerbestattungsanlage (Krematorium) eingeäschert werden.

In einer Einäscherungskammer kann jeweils nur ein Verstorbener kremiert werden. Um die Identität des Verstorbenen und seiner Asche zu gewährleisten, wird dem Sarg bei der Einäscherung eine mit einer Nummer versehene Schamottmarke beigelegt. Diese Marke ist nach der Kremation der Aschenkapsel, die der Aufnahme der Asche des Verstorbenen dient, beizugeben. Das Vermischen der Asche mehrerer Personen ist verboten.

Die Urnen mit der Asche von Verstorbenen sind in einer Bestattungsanlage (Friedhof, Urnenhain) zu bestatten. Außerhalb eines Friedhofes darf eine Urne nur mit Genehmigung der dafür zuständigen Behörde beigesetzt werden.

Steinfigur vor Baumstamm, Foto: Adobe Stock, k_rahn

Baum

Die Idee der Baumbestattung ist noch relativ jung, aber immer mehr Menschen fühlen sich von den traditionellen Bestattungsformen (Erd- oder Urnenbestattung auf dem Friedhof) nicht mehr angesprochen und sehen daher die Möglichkeit der Baumbestattung als interessante Alternative an. Der Baum ist der Mittelpunkt unseres Denkens – ein Mythos in vielen Religionen.

Der Baum nimmt die Asche als Nährstoff auf, man wird so zu einem Teil dieses Baumes und zum Sinnbild für das Fortbestehen des Lebens. Es ist zudem eine sehr persönliche Erinnerung an den Verstorbenen.

Der Wald der Ewigkeit in Wien – Mauerbach und Gießhübl (Bezirk Mödling) bietet eine stimmungsvolle Ruhestätte außerhalb normaler Friedhöfe und ist für viele Menschen, die sich eine naturnahe Bestattung wünschen, eine wunderschöne Alternative – ohne Grabpflege, die übernimmt die Natur.

Rosenstrauß in seichter Brandung, Foto: Adobe Stock, tverdohlib

Wasserbestattung

Das Angebot der Wasserbestattung richtet sich an Befürworter neuer Wege der Bestattungskultur. An Menschen mit der Liebe zum Element Wasser und zu neuen Alternativen, an Menschen ohne Nachkommen oder an jene, die den Hinterbliebenen die Grabpflege nicht hinterlassen möchten. Vor allem Menschen die sich die Freiheit für ihre irdische Hülle wünschen. Das Wasser gehört zu unserem Leben! Warum nicht nach dem Gehen von dieser Welt dorthin zurückkehren, wo einmal alles Leben begann – im Wasser – im Meer.

Mit aller Würde und Ehre für den Vorausgegangenen, organisiert unser Partner Naturbestattung eine Verabschiedung mit einer schönen Ansprache, Musik und mit vielen Rosenblütenblättern am Wasser – so kann eine liebevolle, würdige Verabschiedung gestaltet werden. Die Asche kann frei in das Wasser verstreut werden, bevor sie sich auf eine unendliche Reise begibt. Das ist mehr als nur Freiheit.

Diamant, Foto: Adobe Stock, Fox

Diamant

Ein Diamant aus der Asche des Verstorbenen.

Schon immer galt der Diamant als das Symbol der Unvergänglichkeit, der Erinnerung und der Liebe. Die Bestattung Grabenhofer ermöglicht es Ihnen, die Erinnerung an einen geliebten Menschen in einem ganz persönlichen Symbol der Liebe zu verfestigen.

Jeder Diamant ist ein Unikat. Ihr Algordanza-Erinnerungsdiamant entsteht ausschließlich aus der übergebenen Kremationsasche – garantiert ohne Zusätze oder Beigaben. Ein Juwel von Mensch! Jeder Mensch ist nicht zuletzt aufgrund von unterschiedlichen Lebensgewohnheiten und Umwelteinflüssen einzigartig. Diese beeinflussen messbar die chemische Zusammensetzung seiner Asche.

Sonnenaufgang über der Erde aus dem Weltraum, Foto: Adobe Stock, Igor Kovalchuk

Weltraum

Für die Weltraumbestattung ist eine Feuerbestattung notwendig. Nach der erfolgten Einäscherung wird ein kleiner Teil der Asche in eine spezielle Urne gefüllt. Diese Urne wird zusammen mit anderen Urnen von einer Rakete in den Weltraum verbracht.

Für diese Mission ist nicht jedes Weltraumprogramm geeignet. Somit muss man sich darauf einstellen, dass es auch längere Wartefristen für eine geeignete Transportmöglichkeit geben kann. In der Regel findet jedes Jahr ein Start statt.

Arten der Weltraumbestattung

  • Weltraumbestattung in der Erdumlaufbahn
  • Reise durch den Weltraum
  • Weltallbestattung in der Mondumlaufbahn

Flugbestattung

Sie wünschen sich eine freie, grenzenlose, individuelle Bestattung? Unser Partner Naturbestattung GmbH ermöglicht Aschenverstreuung in der Luft aus einem Flugzeug.
Gestartet wird vom Flughafen Bad Vöslau. Der Pilot und ein Teammitglied der Naturbestattung GmbH fliegen über Ungarn, Slowakei, in die Berge. Am Fusse der Tatra in den großen Wäldern ist das Verstreuen der Asche genehmigt.

Die Asche wird in ein spezielles aerodynamisches Gefäss gefüllt und an der bestimmten Stelle über einem schönen Waldgebiet in den Ausläufern der Tatra per Funksteuerung bei 800 Fuß Höhe aus dem Flugzeug der Luft übergeben. Mit aller Würde und Ehre für den Vorausgegangenen. Dem Hinterbliebenen kann über Kopfhörer jeder Musikwunsch erfüllt werden.

Das Arrangement der Naturbestattung beinhaltet die Abholung der Urne vom Krematorium, das Umfüllen der Asche für die Luftbestattung, würdevolle Verabschiedung, Flug Hin- und Zurück ca. 1,5 Stunden und Betreuung.

Bergbestattung

Auf Wunsch kann ein „Aschenstein” aus der Asche angefertigt werden. Dieser wird an einem ausgesuchten Platz auf der Almwiese nur zur Hälfte unter der Grasnarbe beigesetzt.
Das Konzept der Bergbestattung ist, dass die Grabpflege von der Natur übernommen wird, daher ist ein Niederlegen von Devotionalien bzw. Grabbeigaben nicht möglich. Es kann jedoch ein Edelweiß oder Enzian auf der Beisetzungsstelle gepflanzt werden. Es entstehen nur einmalige Bestattungskosten, keine weiteren Gebühren und finanzielle Aufwendungen.

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